Closed Loop
E-Mail-Marketing geht heute weit über die personalisierte Versendung von E-Mails hinaus. Aufgrund von Reaktionen der Abonnenten können deren Profile dynamisch verändert und angepasst werden.
Newsletter Kampagnen sind daher nicht nur eine zeitgemässe Form des Direktmarketings, sondern tragen auch zur besseren Profilierung der Zielgruppen bei.
Glossar
Ad-Impression
Häufigkeit der Darstellung eines Werbebanners auf einer Webseite.
Affiliate
Englischer Ausdruck für "als Mitglied aufnehmen", "angliedern", "sich anschließen". Im Internet werden Partnerprogramme als Affiliates bezeichnet.
Anhang
Siehe Attachment.
ASP
Der Application Service Provider bietet seinen Kunden über das Internet den Zugriff auf eine Software wie Inxmail. Der Kunde muss die Software nicht installieren und sich somit nicht um Backup und Administration kümmern.
Attachment
An E-Mails angehängte Dateien wie Tabellen, Grafiken und sonstige Dokumente.
Autoresponder
Ein Programm, das Anfragen per E-Mail automatisch beantwortet. Häufige Anwendung ist der Versand von Standardtexten wie beispielsweise Preislisten.
Bereinigen
Löschen "toter" oder doppelter Adressen aus einer Adressdatenbank. In Inxmail werden "tote" Adressen durch den Fehlermanager entfernt (siehe "Bounces" und "Dubletten"). Doppelte Einträge kommen in Inxmail nicht vor.
Blog
Siehe Weblog.
Bounces / Bounced E-Mails
"Bounces" beschreibt E-Mails, die aufgrund eines Versandfehlers zum Sender zurückkommen. Dabei wird unterscheiden zwischen Soft-Bounces und Hard-Bounces. Soft-Bounces sind temporäre Ursachen, die das korrekte Zustellen einer E-Mail verhindern, beispielsweise Konfigurationsfehler beim Empfänger. Hard-Bounces beschreiben permanente Zustellungsprobleme wie beispielsweise ungültige E-Mail-Adressen.
Bulk E-Mail
Siehe Spamming.
Confirmed Opt-In
Bei diesem Verfahren erhält der Newsletter-Abonnent vor dem Zusenden des ersten Newsletters eine schriftliche Bestätigung des Abonnements. Diese E-Mail enthält eine sofortige Möglichkeit zur Kündigung.
CRM
Customer Relationship Management (Kundenbeziehungsmanagement) bezeichnet die Behandlung der Kunden von der Gewinnung bis hin zur Bindung als Stammkunde an das eigene Unternehmen mit verschiedenen Marketingmaßnahmen.
CTR
Click-through-Rate (Seitenzugriffsquote) ist ein wesentliches Maß für den Erfolg einer E-Mail-Kampagne. Es gibt Aufschluss über die Anzahl von Zugriffen auf einen Link. Wenn beispielsweise auf 10.000 ausgesendeten E-Mails 1.000 Personen klicken, entspricht das einer CTR von 10% (Laut Forrester liegt der Durchschnitt derzeit zwischen 5 und 15 Prozent).
Database Marketing
Marketingmaßnahme, die sich auf Informationen von (Kunden-)Datenbanken stützen.
Digest
Englisch Ausdruck für "Zusammenfassung". Digest bezeichnet eine E-Mail, die mehrere E-Mails einer Mailingliste zusammenfasst und an einem festen Termin an den Empfänger sendet.
Direktmarketing
Marketingmaßnahmen via direkter Kommunikation mit der Zielgruppe, im Gegensatz zu indirekter Kommunikation durch z. B. Plakate.
Disclaimer
Erklärung zum Haftungsausschluss, häufig auf Webseiten und am Ende von Newslettern zu finden.
Double Opt-In
Das Double Opt-In ist ein Schutz davor, dass Abonnenten von anderen Personen als sie selbst in einen Mailverteiler eingetragen werden. Dazu bekommen neu Eingetragene eine Anmeldenachricht per E-Mail. Diese E-Mail fordert den Empfänger auf, die Anmeldung zu bestätigen. Das geht entweder durch Zurückschicken der E-Mail oder durch Klicken auf einen speziellen Link im Text.
Double Opt-Out
Das Double Opt-Out ist ein Schutz davor, dass Abonnenten von anderen Personen als sie selbst aus dem Mailverteiler ausgetragen werden. Dazu bekommen neu Eingetragene eine Abmeldenachricht per E-Mail. Diese E-Mail fordert den Empfänger auf, die Abmeldung zu bestätigen. Das geht entweder durch Zurückschicken der E-Mail oder durch Klicken auf einen speziellen Link im Text.
Dubletten
Adressen, die in Datenbeständen doppelt oder sogar mehrfach vorkommen. Folge: Erhöhte Webekosten und Verärgerung mehrfach angeschriebener Kunden. Inxmail lässt generell keine Dubletten zu.
Early Bird
Anreiz für den Empfänger, seine Antwort schnell abzusenden, z. B. zeitbefristete Angebote zum besonders günstigen Preis oder Geschenke in begrenzter Zahl. Tests haben erwiesen, dass ein Early Bird nicht nur die Reaktionszeit verkürzt, sondern auch die Reaktionsquote erhöht.
E-Marketing
Der Begriff E-Marketing fasst Marketing über Kanäle wie Internet und Mobiltelefon zusammen. Neben dem im Moment bekanntesten Kanal E-Mail-Marketing fallen zum Beispiel auch Werbung per SMS, WAP Messaging oder auch Voice-/Text-to-Speech-Marketing darunter.
E-Mail-Spam
Siehe Spamming.
Fax-Broadcasting
Massenfaxe an eine bestimmte Zielgruppe versenden. Diese Direktmarketingmaßnahme ist dem Permission Marketing per E-Mail deutlich unterlegen.
Firewall
Soft- oder Hardware zum Schutz vor unerlaubten Zugriffen auf Daten.
Flame
Emotional geladene E-Mail bzw. E-Mail mit "bösartigem" Inhalt.
Follow-up
Sämtliche Aktivitäten, die der Werbeaussendung folgen: Von der Zusendung angeforderter Unterlagen über den Warenversand bis hin zu Erfolgskontrollen.
Forwarding
Englisch Ausdruck für "Weiterleitung". Bezeichnet das Weiterleiten von empfangenen E-Mails an andere Personen.
Free-Mail
Gratis-E-Mailservice, wie beispielsweise Hotmail oder GMX.
Fulfillment
Die systematische Auftragsabwicklung, z. B. Lagern, Verpacken, Fakturieren und Retourenbearbeitung.
Gateway
Für den Übergang zwischen Computernetzen eingesetzte Rechner, beispielsweise für den Übergang vom Internet in das Unternehmensnetz.
Individualisierung
Eine der Personalisierung verwandte Technik. Dabei können beim Massenversand E-Mail verschiedene Variationen für Empfängergruppen oder speziell bestimmten Empfänger eingefügt werden.
Interaktives Marketing
Online-Marketing über interaktive Kanäle wie beispielsweise E-Mail- und SMS-Marketing. Durch dieses Marketing wird eine One-to-One-Kommunikation aufgebaut und Streuverluste minimiert.
Interruption Marketing
Englischer Ausdruck für "Unterbrechungsmarketing". Unterbrechen des Empfängers bei einer anderen Tätigkeit durch die ausgesandte Werbebotschaft. Beispiel für solche Marketingmaßnahme ist Telefonmarketing.
IP-Adresse
Weltweit eindeutige Identifikationsnummer eines Rechners im Internet.
ISP
Internet Service Provider sind Dienstleister, die einen Zugang zum Internet zur Verfügung stellen.
Java
Objektorientierte Programmiersprache von SUN Microsystems. Anwendungen in Java laufen ohne jegliche Änderung auf den meisten Plattformen wie z. B. auf einem PC mit WindowsNT/XP, Mac mit OS/X oder unter Linux.
Link-Tracking
Analyse des allgemeinen Nutzerverhaltens durch automatische Verfolgung und Zählung der angeklickten Links innerhalb einer E-Mail.
Listbroker
Professionelle Adressverlage, die im Auftrag fremde Adressen mieten und vermieten. Zum Listbrokingservice gehört die Erstellung von Adressenprofilen, die z. B. denen der eigenen Kunden entsprechen.
Mail-Client
Ein Programm zum Lesen und Schreiben von E-Mails.
MIME
Multipurpose Internet Mail Extention ist ein E-Mail-Format, dass die Versendung von Attachments bzw. die Übermittlung von E-Mails als Text und gleichzeitig HTML ermöglicht.
Micro-Site
Kleine Webseite, die auch offline auf dem Bildschirm dargestellt werden kann. Sie besteht aus mehreren, miteinander verlinkten Webseiten. Die Navigation erfolgt wie im Internet üblich per Mausklick. Die Micro-Site stellt eine Analogie zum Prospekt oder der Broschüre dar.
Offline-HTML
Eine E-Mail im Offline-HTML Modus enthält alle nötigen Informationen, die zum Anzeigen der E-Mail nötig sind, also Bilder und Stylesheets. Dadurch können die E-Mails gelesen werden, ohne dass in dieser Zeit eine Verbindung zum Internet bestehen muss.
One-to-One-Marketing
Direkte, persönliche Kommunikation von einer Person zu einer anderen wie bei E-Mail-Marketing. Im Unterschied zu "One-to-Many", bei der eine Person ungerichtet mit vielen kommuniziert wie bei Plakatwerbung.
Opt-In
Beschreibt die Möglichkeit, sich freiwillig in eine Mailingliste einzutragen. Meistens realisiert durch ein "Anmelde"-Formular auf einer Webseite.
Opt-Out
Beschreibt die Möglichkeit, sich freiwillig in eine Mailingliste auszutragen. Häufig wird das durch das Senden einer "Opt-Out"-E-Mail an den Newsletterverteiler realisiert.
Personalisierung
Eine Technik um eine große Menge E-Mails so zu versenden, dass der Text pro Empfänger variiert. Dabei wird der Text nur einmal geschrieben und abweichende Daten aus einer Datenbank eingefügt werden.
Permission Marketing
Permission Marketing setzt die Zustimmung des Kunden zum Erhalt von Werbebotschaften voraus. Der Kunde definiert seine Wünsche und gibt gern sein Einverständnis für den Erhalt von E-Mails, SMS oder Newslettern. Da sich Permission Marketing nur an Freiwillige richtet, garantiert es geringere Streuverluste.
Profildaten
Profildaten sind über normale Mitgliedsdaten hinausgehende Informationen wie Interessensgebiet, monatliches Einkommen und Beruf.
Robinsonliste
In Robinsonlisten lässt sich eintragen, wer keinerlei Werbung erhalten will.
Soft-Bounce
Temporäre Fehler und Störungen lösen einen sogenannten "Soft-Bounce" aus. Ein Beispiel dafür sind überfüllte Postfächer. Nach mehreren Soft-Bounces wird ein Hard-Bounce ausgelöst und das betroffene E-Mail-Konto nicht mehr länger angeschrieben.
Spamming
Bezeichnet unerwünschte Werbemails. Die offizielle englische Bezeichnung ist "unsolicited commercial e-mail" (UCE).
Template
Mit Template ist hier die Vorlage für eine E-Mail gemeint. Diese Vorlage entspricht dem E-Mailtext mit Platzhalter für personalisierte Daten.
Virales Marketing
Damit werden Strategien bezeichnet, die eine schnelle Verbreitung der Information sicherstellen. Elemente dieser Strategie sind beispielsweise Verschenken von Produkten bzw. Dienstleistungen, einfache Informationsweitergabe, Verwendung bestehender bzw. Aufbau neuer Kommunikationswege, Gewinnung von Meinungsmachern und Multiplikatoren, Nutzung bestehender Ressourcen und Distributionskanäle.
Weblog
Ein Weblog ist eine fortlaufend aktualisierte Seite von einer einzelnen Person. Der neueste Eintrag steht immer oben. Über die Themen und die Qualität der Einträge entscheidet der Schreiber. HTML-Kenntnisse sind nicht unbedingt nötig.